Wir suchen Fahrlehrer!

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Voraussetzungen!

Die theoretische Ausbildung!

Die praktische Ausbildung!

Die Ausbildung ist gesetzlich geregelt und richtet sich nach demFahrlehrergesetz (FahrlG). In Fahrlehrerausbildungsstätten können entsprechende Kurse absolviert werden, um eine Fahrlehrererlaubnis zu erhalten.

 

Ein Fahrlehrer muss gewisse Voraussetzungen mitbringen. Sind diese nicht erfüllt, kann keine Ausbildung begonnen werden. Zu diesen zählen:

  • Ein Mindestalter von 21 Jahren muss erfüllt sein.
  • Eine geistige und körperliche Eignung muss vorliegen (wird durch ärztliche Gutachten nachgewiesen).
  • persönliche Eignung muss vorliegen (wird in der Regel durch ein Führungszeugnis nachgewiesen).
  • Es muss mindestens ein Hauptschulabschluss nachgewiesen werden.
  • Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein gleichwertiger Abschluss (Abitur, Fachabitur) muss vorhanden sein.
  • Fahrerlaubnisse der jeweiligen Klasse müssen bestanden sein.
  • Mindestens drei Jahre Fahrpraxis in der Klasse B, 2 Jahre für die anderen Klassen.

Fahrlehrerschule – Theoretische Lehrinhalte

Für die Fahrlehrerausbildung müssen verschiedene Themengebiete abgedeckt werden. Diese sind später Teil der Prüfungen und werden von der Fahrlehrerausbildungsordnung vorgegeben. Folgende zählen dazu:

  • Fahren: In diesem Modul werden die Fähigkeiten zum Führen von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr erweitert und verbessert. Dies geschieht in den verschiedenen Fahrerlaubnisklassen. Wichtig dabei sind Sicherheit, Vorschriftsmäßigkeit und Umweltschutz.
  • Technik: Hier sollen die technischen Gegebenheiten von Fahrzeugen beleuchtet werden. Der angehende Fahrlehrer soll Zusammenhänge verstehen und in der Praxis umsetzen können. Für den Theorieunterricht der zukünftigen Fahrschüler werden auch naturwissenschaftliche Erklärungen zur Umwelttechnik oder Fahrphysik gelehrt.
  • Verkehrspädagogik: Neben den Fahrfähigkeiten und der Technik, muss jedermann, der Fahrlehrer werden möchte, auch lernen, wie praktischer und theoretischer Unterricht in der Fahrschule gestaltet werden kann. Dazu werden auch Grundlagen der Erwachsenenpädagogik und der Lernpsychologie aufgezeigt.
  • Umwelt: Damit den Fahrschülern ein umweltbewusstes und spritsparendes Fahren nahegelegt werden kann, muss auch der Fahrschullehrer die Grundsätze diesbezüglich beherrschen. In diesem Modul werden sie vermittelt.
  • Recht: Bei dieser Unterrichtseinheit werden die Kenntnisse über das deutsche Rechtssystem, mit besonderem Fokus auf das Verkehrsrecht, aufgefrischt und vertieft. Dabei kommen auch Fallbeispiele zur Anwendung.
  • Verkehrsverhalten: Hier soll vor allem die Beobachtungsgabe geschult werden, damit ein Fahrschüler gut eingeschätzt werden kann. Dabei kommen auch Grundsätze der Verkehrspsychologie zum Tragen. Außerdem lernt der potenzielle Fahrlehrer, wie er seinen Schülern ein „richtiges“ Fahrverhalten vermitteln kann.

Ob Fahrlehrer oder Fahrlehrerin, die Ausbildung ist die selbe.

Nach bestandener Prüfung im theoretischen Teil der Fahrlehrerausbildung beginnt die Praxis. Diese wird in Form eines Praktikums in einer Ausbildungsfahrschule absolviert. Ihnen wird zunächst eine Eingewöhnungsphase, auch Hospitation genannt, gewährt.

Nach dieser Zeit beginnen Sie, eigenständig Fahrschüler auszubilden. Dies umfasst sowohl Theorie als auch Praxis. In der Anfangsphase steht Ihnen ein erfahrener Fahrlehrer zur Seite, der wertvolle Tipps geben kann.

Während des Praktikums müssen Sie allerdings noch zweimal jeweils eine Woche an einer Pädagogischen Reflexion in der Fahrlehrerfachschule teilnehmen. Im Rahmen dieser sollen Erfahrungen mit anderen Praktikanten ausgetauscht werden.

Das Ende der praktischen Ausbildung zum Fahrschullehrer bilden Lehrproben (Fahrlehrerprüfung). Bestehen Sie diese, erhalten Sie denFahrlehrerschein.

 

Fahrlehrerschule – Dauer von praktischer und theoretischer Ausbildung

Die Ausbildung zum Fahrlehrer nimmt einige Zeit in Anspruch. Der theoretische Aspekt in der Fahrlehrerfachschule ist dabei auf fünf Monateangelegt. Es handelt sich in der Regel um Ganztageskurse, bei denen laut Rahmenplan Kenntnisse in Verkehrspädagogik, Umweltschutz etc. vermittelt werden. Seit 2018 sind aber auch Teilzeitkurse möglich.

Auch Ihren Fahrstil müssen Sie in diesem Teil der Ausbildung, welcher durch eine schriftliche und mündliche Fachkundeprüfung abgeschlossen wird, im Modul „Fahren“ unter Beweis stellen. Diese fahrpraktische Prüfung wird im dritten Monat absolviert.

Das Praktikum, welches in der Ausbildungsfahrschule durchlaufen wird, dauert ebenfalls fünf Monate. Zwei Wochen von diesem Zeitraum sind für die Pädagogische Reflexion in der Fahrlehrerfachschule vorgesehen.

 

Für die Fahrlehrerausbildung beträgt die Dauer mindestens zwölf Monate, sofern alle Prüfungen bestanden werden. Allerdings ist dies derOptimalfall. Sie haben nach bestandenem theoretischen Teil zwei Jahre Zeit, das Praktikum zu durchlaufen. Je nachdem wann Sie dieses Antreten, kann sich die Ausbildungsdauer verlängern.

Quelle: https://www.bussgeldkatalog.org/fahrlehrer/